Allgemein

Infomarkt zu Erneuerbaren Energien im Stadthaus

Am 03.03.2026 wird im Stadthaus Brand-Erbisdorf zwischen 17 und 20 Uhr ein Infomarkt zum Thema Erneuerbare Energien stattfinden. Dazu werden alle Bürgerinnen und Bürger der Städte und Kommunen Brand-Erbisdorf, Freiberg, Großhartmannsdorf, Mulda und Oberschöna eingeladen.

S206 in St. Michaelis

Die S206 in St. Michaelis wird für die Winterpause vom 19.12.2025 bis voraussichtlich 19.01.2026 für den Anlieger- und Linienverkehr einspurig befahrbar sein. Der Winterdienst wird erfolgen.
Die ortsübliche Umleitung bleibt wie bisher bestehen.

An- bzw. Ummeldung in Brand-Erbisdorf digital möglich

Einen neuen Wohnsitz anmelden egal ob als Zuzug oder nach einem Umzug innerhalb der Stadt.

Sind Sie gerade umgezogen und möchten Ihren Wohnsitz als Haupt- oder alleinige Wohnung anmelden? Erledigen Sie das online, kostenlos und ohne Behördengang. Sie erhalten eine digitale Meldebestätigung und aktualisieren Ihren Personalausweis, Reisepass oder Ihre eID-Karte. Am einfachsten geht es mit Ihrem Smartphone. Die elektronische Wohnsitzanmeldung ist ein Service der Freien und Hansestadt Hamburg für ganz Deutschland.

Hier gelangen Sie direkt zum Onlineangebot: https://serviceportal.gemeinsamonline.de/Onlinedienste/Service/Entry/EWA?plz=09618&ort=Brand-Erbisdorf

Bürgerpolizist mahnt zur Vorsicht vor Telefon-Betrügern

Immer wieder versuchen Betrüger per Telefonanruf vor allem ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Täter nutzen verschiedenste Taktiken, um zum Erfolg zu gelangen. Eine derzeit oft genutzte Betrugsmasche wird als „Schockanruf“ bezeichnet.

So funktioniert die Masche:

Sie erhalten einen überraschenden Telefonanruf, bei dem sich die Betrüger als ein nahestehender Angehöriger, häufig aber auch als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Ärzte ausgeben und eine dramatische Notsituation vortäuschen. Dabei wird Ihnen erzählt, dass zum Beispiel Ihre Tochter einen schlimmen Verkehrsunfall verursacht hat, bei dem eine Person schwer oder gar tödlich verletzt worden sei. Damit Ihr Angehöriger nun nicht in Haft bleiben muss, sollen Sie eine Kaution zahlen. Die Betrüger fragen dann, ob und wie viel Bargeld oder Wertsachen Sie im Haushalt aufbewahren und schicken einen Abholer, der dies als Kaution entgegennimmt. In vielen Fällen wird der Betrug erst dann festgestellt, wenn die Betrüger mit dem Vermögen über alle Berge sind.

Die Täter bauen mit dieser Masche einen hohen emotionalen Druck auf. Die vorgetäuschte plötzliche Notsituation überrumpelt die Betroffenen und löst ein Gefühl des Gebrauchtwerdens und der Verpflichtung zur Hilfeleistung aus. Die Sorge um vermeintliche Angehörige in Not führt dazu, dass Opfer nicht rational denken können und das wird schamlos ausgenutzt. Zudem setzen die Betrüger ihre Opfer auch unter zeitlichen Druck und halten sie dauerhaft in der Leitung, um zu verhindern, dass sie beispielsweise Angehörige oder die Polizei anrufen.

Tipps, um sich zu schützen:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie einfach auf, um das Geschilderte zu überprüfen! Gesundes Misstrauen ist nicht unhöflich. Beenden Sie das Gespräch spätestens dann umgehend, wenn der Anrufer Geld von Ihnen fordert!

  • Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse!

  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte! Die Polizei wird Sie niemals telefonisch um die Aushändigung von Bargeld oder Wertsachen bitten.

  • Sprechen Sie mit Angehörigen oder Nachbarn, wenn Sie einen solchen Anruf bekommen! Rufen Sie im Zweifel die Polizei!

  • Ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag! Kürzen Sie beispielsweise Ihren Vornamen ab oder lassen Sie ihn streichen. Der Name kann Tätern Hinweise auf Ihr Alter geben.

Polizeirevier Freiberg

Stasi-Unterlagen-Archiv berät im Stadthaus zur Rehabilitierung von SED-Unrecht

Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt am 16.09.2025 von 09:00 bis 16:00 Uhr zur Bürgersprechstunde nach Brand-Erbisdorf ein. Die Beratung findet im Stadthaus (Albertstraße 4, 09618 Brand-Erbisdorf), Raum 206 statt.

Bürgerinnen und Bürger können sich hier über Möglichkeiten der Rehabilitierung von SED-Unrecht und die daran geknüpften Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen informieren. Vor Ort berät Utz Rachowski. Er erläutert die Reha-Gesetze, den Sächsischen Härtefallfonds für SED-Opfer und beantwortet Fragen zur „Opferrente“, eine Zuwendung für ehemalige Haftopfer. Ein wichtiges Thema werden die Verbesserungen und Erleichterungen für Betroffene durch die jüngste Gesetzesnovellierung sein. Gemeinsam mit den Ratsuchenden bespricht unser Berater das weitere Vorgehen. Er prüft, ob die Voraussetzungen zum Stellen von Anträgen vorliegen und hilft beim Ausfüllen der entsprechenden Formulare.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Einsicht in die Stasi-Akten zu stellen, wofür ein gültiges Personaldokument nötig ist. Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Chemnitz beraten zu sämtlichen Fragen der Akteneinsicht.

Für die Beratung ist keine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Utz Rachowski ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 037322 – 323 15 erreichbar.

Hintergrund: In der DDR wurden hunderttausende Menschen aus politischen Gründen verfolgt und leiden mitunter bis heute unter den Folgen. Für diese Betroffenen gibt es Rehabilitierungsgesetze, die den Weg eröffnen, rechtsstaatswidrige Verurteilungen aus dem Strafregister zu entfernen, sich vom Makel persönlicher Diskriminierung zu befreien und soziale Ausgleichsleistungen in Anspruch zu nehmen. Seit Juli 2025 gelten weitreichende Verbesserungen für die Betroffenen von SED-Unrecht. So fällt etwa der Nachweis der Bedürftigkeit weg, um die „Opferrente“ zu erhalten. Weitere Verbesserungen betreffen beruflich Verfolgte, Zwangsausgesiedelte aus dem Gebiet der innerdeutschen Grenze sowie Opfer von Zersetzungsmaßnahmen. Das Gesetz sieht auch einen bundesweiten Härtefallfonds vor.

Ausgezeichnet: Winkler-Schule ist Vorbild für Nachhaltigkeit

Am 28. August 2025 verliehen das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche UNESCO-Kommission die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Frau Dr. Andrea Ruyter-Petznek, Leiterin des Referats Bildung in Regionen, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), und Herr Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, ehrten 41 Initiativen für ihr herausragendes Engagement.

Die ausgezeichneten Initiativen überzeugen durch innovative Bildungsansätze, die Menschen dazu befähigen, eine nachhaltige und verantwortungsvolle Zukunft aktiv mitzugestalten. Das Förderzentrum „Clemens Winkler“ begeisterte die Jury mit einem eindrucksvollen Einsatz für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Auf der BNE-Akteurskarte können Sie mehr über das Förderzentrum „Clemens Winkler“erfahren.

Hintergrund: Die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt Organisationen, Netzwerke und Kommunen, die sich im Rahmen des UNESCOProgramms BNE 2030 für eine lebenswerte, nachhaltige Gestaltung unserer Gesellschaft engagieren. Nachhaltige Entwicklung heißt, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt sicherzustellen. Bildung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie befähigt Menschen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Auswirkungen ihres Handelns auf zukünftige Generationen und andere Weltregionen besser zu verstehen und einzuschätzen.

In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als globales Ziel verankert. Das im Jahr 2020 gestartete UNESCO-Programm BNE 2030 zielt darauf ab, BNE strukturell im Bildungssystem zu verankern. In Deutschland wird dieser Prozess auf Grundlage des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung vorangetrieben.