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Gefäße und Transportgeräte

Kübel und Tonne

Der Kübel hatte ein Fassungsvolumen von 38 Ltr., wobei eine Tonne sechsmal soviel und mehr fassen konnte. Beide waren aus Brettern und zwei eisernen Reifen zusammengesetzt. An den Tonnen waren sowohl die Bretter als auch die Reifen dicker und breiter. Der Boden beider Gefäße war innen als auch außen durch zwei oder drei eiserne Stäbe verstärkt. Damit sich die Gefäße leichter transportieren ließen, befestigte man an der Unterseite einen halbkreisförmigen Bügel, wo der Haken des Förderseils eingehangen werden konnte. Kübel und Tonne wurden meist zum Transport von Erde und Mineralien verwendet.

Kübel

Tröge

Unter den Trögen gab es zwei Formen, kleine und größere, die aus einem Baumstamm gehöhlert wurden. In dem kleinen Trog wurde das gewonnene Erz gelagert und im großen geschichtet.

Tröge 2

 

Wasserkannen, Wasserkübel

Die Wasserkannen waren Gefäße aus Holz, mit denen man das aus den Schächten geschöpfte Wasser in andere Behälter füllte. Es gab zweierlei Wasserkübel, die sich in der Größe voneinander unterschieden. Beide waren oben enger, damit nicht soviel Wasser verloren ging.

Tröge 2

Wassersäcke

Die großen Wassersäcke bestanden aus zwei oder zweieinhalb Stierhäuten. Wenn diese Wassersäcke einmal gerissen waren, konnte man sie wieder zusammennähen.

Wassersäcke

Schubkarren

Der Schubkarren bestand aus zwei etwa fünf Fuß langen Brettern, die ein Fuß breit und zwei Fuß stark waren. Von vorn wurden die Bretter ein Fuß lang, hinten und unten zwei Fuß lang ausgeschnitten. In der Mitte blieben sie ganz. Anschließend bekam der Schubkarren noch eine Radachse und ein Rad, damit man das geladene Gestein transportieren konnte.

Schubkarre

Hunt

Der Hunt war in der Lage, etwa um die Hälfte mehr als der Schubkarren zu fassen, er war vier Fuß lang und ungefähr zweieinhalb Fuß breit und hoch. Um eine bessere Stabilität zu erreichen wurde der Hunt von allen Seiten mit eisernen Stäben verstärkt. An der Unterseite waren zwei Achsen mit runden Holzscheiben angebracht. Durch den am Boden befestigten Leitnagel blieb der Hunt in der Spur. Die Bergleute benutzten den Hunt, wenn sie Gestein aus langen Stollen förderten, weil er sich wesentlich leichter als der Schubkarren bewegen ließ. Wenn der Hunt gefahren wurde, erzeugte er ein Geräusch, was dem Bellen eines Hundes ähnlich kam, darum nannten die Bergleute ihn Hunt.

Hunt

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09618 Brand-Erbisdorf
Telefon: 037322 320
Fax: 037322 32341
E-Mail: stadt@brand-erbisdorf.de

 

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