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Was wäre Brand-Erbisdorf ohne seine Stadtteile

Brand-Erbisdorf hat neben dem eigenen Flair besonders wegen seiner Stadtteile ländlichen Charme. Noch heutzutage, oft als „Dorf“ bezeichnet, leben diese Ortschaften vom Stolz ihrer Bürger und von der Gemeinschaft, ob nun als Nachbar, ehrenamtlich in der Feuerwehr, als Vereinsmitglied oder in der Kirche.

Die Stadt hat sieben Stadtteile:


Brand-Erbisdorf sowie
Gränitz
- Himmelsfürst - Langenau - Linda - Oberreichenbach - St. Michaelis

Dazu gehören auch die Ortslagen

Mönchenfrei
und Niederfrei sowie die Zugspitze
auf Erbisdorfer Flur.

 


Der kommunalpolitische Zusammenschluss von Brand-Erbisdorf mit Sankt Michaelis, Linda und Himmelsfürst wurde am 01.10.1993 vollzogen.

 

St. Michaelis verdankt seinen Namen der Sage nach einer hiesigen Quelle, an der sich eine Kapelle befunden haben soll, die als Wallfahrtsort bekannt war. Das Wasser war klar und galt als heilkräftig. Benannt wurde die Kapelle nach dem Heiligen Michael als Schutzpatron. Der Ort jedenfalls ist älter als der erste urkundliche Beleg von 1348.

 

Auch die Ursprünge von Linda reichen in das Mittelalter zurück. Es soll um 1180 als Waldhufendorf gegründet worden sein und ursprünglich dem Benediktinerkloster Hersfeld gehört haben. Der Ortsname wird als „Siedlung an der Linde“ gedeutet.

 

 

Himmelsfürst nimmt den südlichen Teil der Flur von St. Michaelis ein. Es umfasst wenige Wohnhäuser und ehemaliges Grubengelände. Die 1596 erstmals genannte „Himmelsfürst Fundgrube“ hinter Erbisdorf gab dem Ort seinen Namen und war einst das reichste Silberbergwerk Sachsens.

 

Langenau, Gränitz und Oberreichenbach gehören seit dem 01.04.2002 zur Großen Kreisstadt Brand-Erbisdorf.

 

Langenau, 1185 erstmalig in einer Grenzurkunde erwähnt, liegt am Oberlauf der Großen Striegis. Der Ortsname bezeichnet die Lage in der langen Striegisaue. In Ober- und in Niederlangenau bestanden jeweils bedeutende Rittergüter, von welchen heute noch bauliche Zeugen nebst einem ruhigen Landschaftspark vorhanden sind. Ein berühmter Sohn des Ortes ist der 1841 geborene Bergmannsschnitzer Ernst Dagobert Kaltofen.

 

Gränitz, 1376 erwähnt, erhielt den Namen nach der damaligen nahen Grenze, slaw. „granica“, zu Böhmen. Der Ort war Wallfahrtsort mit einem weithin bekannten Jahrmarkt.

 

Oberreichenbach wurde vor gut 600 Jahren, urkundlich 1408 erwähnt, als Waldhufendorf angelegt – hoch oben inmitten flachwelliger Gneiskuppen in der Quellmulde eines wasserreichen Baches. Auf der Ortsflur lag ein großer Torfstich. Solch viele mit Büschen bewachsene Wiesen findet man so idyllisch in kaum einer anderen Flur unserer mittelsächsischen Region.



Gemeindehaus                                          Begegnungsplatz

Kontakt

Stadtverwaltung
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09618 Brand-Erbisdorf
Tel.: 03 73 22 / 3 20
Fax: 03 73 22 / 3 23 41
stadt@brand-erbisdorf.de


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